Mineral aus metamorphosem Gestein

Bei den Glimmerschiefern handelt es sich um metamorphe Gesteine, die im Gegensatz zu Tonschiefern einem höheren Grad der Umwandlung unterworfen waren. Sie sind durch tektonische Bewegungen der Erdkruste in Millionen von Jahren aus ehemaligen Tonen hervorgegangen, und im Zuge von Erdumwandlungen in tiefere Bereiche der Erdkruste geraten.

Glimmerschiefer sind mittel- bis grobkörnige Gesteine mit meist gut sichtbarem metamorphem, parallel ausgerichtetem Gefüge (metamorphe Paralleltextur). Der Anteil an Schichtsilikaten (vor allem Muskovit und Biotit, untergeordnet auch Paragonit) liegt über 50 Prozent, der Feldspatanteil unter 20 Prozent. An weiteren Anteilen können neben Quarz unter anderem auch Granat, Staurolith, Turmalin und Disthen vorkommen. Die Mineralkörner sind zumeist mit bloßem Auge oder zumindest mit der Lupe erkennbar, sie können in manchen Fällen mehrere Zentimeter lang werden.

Charakteristisch ist der besondere, seidige Glanz an der Oberfläche. Dieser ist auf Mineralneubildungen während der Metamorphose zurückzuführen. Hierbei handelt es sich um die Glimmer-Minerale Serizit und Muskovit.

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